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Analysen - TecDAX
15.02.2012
Gigaset Börsenwert noch nicht ausgereizt
Prior Börse

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" wagen bei der Gigaset-Aktie (ISIN DE0005156004/ WKN 515600) eine kurzfristige Spekulation.

Arques sei tot, es lebe Gigaset. Die einstige Beteiligungsgesellschaft Arques habe Sanierungsfälle gekauft und die oft sehr hohe Differenz zwischen dem optisch günstigen Kaufpreis und dem Firmenwert in den Büchern sei regelmäßig hochgeschrieben worden. So seien quasi über Nacht die schönsten Gewinne erzielt worden, doch leider nur meistens auf dem Papier. So sei es gekommen, dass der Höhenflug der Arques-Aktie im Sommer 2007 bei rund 41 Euro abrupt zu Ende gegangen sei und Anfang 2009 für eine Aktie nur noch 93 Cent bezahlt worden seien. Firmenchef Peter Löw habe keine Skrupel gehabt, in der Nähe des Gipfels auszusteigen und sein Aktienpaket für mehr als 100 Mio. Euro zu verkaufen.

Arques habe kurz vor der Insolvenz und im Wesentlichen nur noch aus der Tochter von Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) Gigaset bestanden. Geldzauberer Löw habe auf einer turbulenten Hauptversammlung erneut die Unternehmensführung an sich genommen und Arques in Gigaset umfirmiert. Seither sei er operativ aktiv.

Im Geschäftsjahr 2011 sei ein Umsatz von 521 Mio. Euro generiert und dabei ein Gewinn je Aktie von etwa 0,36 Euro erwirtschaftet worden. Auf Basis eines aktuellen Aktienkurses von 3,11 Euro lasse sich daraus ein KGV von knapp 9 ableiten. Da der Ertrag in den nächsten Jahren weiter gesteigert werden solle, erscheine den Experten eine Marktkapitalisierung von circa 150 Mio. Euro noch nicht ausgereizt.

Die Experten der "Prior Börse" wagen bei der Gigaset-Aktie eine kurzfristige Spekulation. Im Rahmen ihres Prior-Rating würden sie für den Titel drei von maximal fünf Sternen vergeben. (Ausgabe 11 vom 15.02.2012) (15.02.2012/ac/a/t)

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