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News - Nebenwerte
01.02.2012
Presse: Koenig & Bauer will für Teile von Manroland bieten
aktiencheck.de

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Würzburg (aktiencheck.de AG) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN DE0007193500/ WKN 719350) will erneut für Teile des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland bieten.

"Wir werden mit Sicherheit versuchen, noch einmal über noch offene Positionen zu sprechen", sagte Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Interesse habe der seit November amtierende Firmenlenker laut dem Bericht vor allem an Teilen des Offenbacher Werkes, für das Insolvenzverwalter Werner Schneider bislang keinen Käufer gefunden hat.

Die Industrie kämpft seit dem Jahr 2008 gegen die Branchenkrise an, der Umsatz mit Druckmaschinen hat sich seitdem halbiert. Bolza-Schünemann sieht nun aber Raum für Wachstum. "Wir haben eine Planung für die Jahre 2013 und 2014, die sieht jeweils ein jährliches Wachstum vor." Bereits in diesem Jahr solle der Umsatz um einen zweistelligen Millionenbetrag gegenüber dem Vorjahreswert von rund 1,2 Mrd. Euro wachsen.

Wachstumstreiber für die Zukunft soll neben dem Digitaldruck - zur Messe Drupa stellt KBA seine erste Maschine vor - eine eigene Fabrik in China sein. Dazu will KBA einen lokalen Produzenten mehrheitlich erwerben. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Monaten Tinte unter einen Vertrag bekommen", sagte der KBA-Chef. Innerhalb von zwei Jahren soll die Produktion dann anlaufen. Weitere Details nannte er nicht.

Die Aktie von König & Bauer notiert aktuell mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 11,43 Euro. (01.02.2012/ac/n/nw)


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