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Analysen - Neuer Markt
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16.09.2002
ADVA Optical spekulativ
sunday-market
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www.optionsscheinecheck.de
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Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen erneut die Analysten von "sunday-market" die Aktien von ADVA Optical Networking (WKN 510300).
Auf gutem Wege im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Einnahmen von 20 bis 25 Millionen Euro zu erzielen, sehe sich ADVA Optical. Damit würden die Bayern zum sechsten Mal hintereinander eine Stabilität der Einnahmen ausweisen. Erreiche der Umsatz in der laufenden Periode mindestens 23 bis 24 Millionen Euro, erreiche der Spezialist für optische Speicherlösungen sogar die Profitzone auf Nettobasis. Das habe CFO Andreas G. Rutsch "sunday-market" im Hintergrundgespräch mitgeteilt.
Für das Schlussquartal rechne der Finanzchef mit ähnlichen Umsatzgrößen wie in den vergangenen Quartalen zuvor. Im Gesamtjahr würde sich somit ein Umsatz von rund 90 Millionen Euro ergeben. Operativ könnte das in Martinsried ansässige Unternehmen sogar einen Profit präsentieren. Auf Nettobasis gelinge der Turnaround in 2002 allerdings nicht.
Bedingt durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von etwa 1,6 Millionen Euro pro Quartal schätze "sunday-market" den Konzernfehlbetrag auf rund 7 bis 8 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten des Jahres habe der Verlust 5,2 Millionen Euro betragen. Im direkten Vergleich zum Vorjahr (Verlust 11,5 Millionen Euro) sei dies eine massive Verbesserung.
Per 30. Juni hätten sich in der Kriegskasse inklusive Wertpapiere rund 11 Millionen Euro befunden. Kurzfristigen Aktiva von 37 Millionen Euro würden kurzfristige Verbindlichkeiten von 32 Millionen Euro gegenüber stehen. Darin enthalten seien 20 Millionen Euro Bankschulden. Halte ADVA die Einnahmen stabil, sehe "sunday-market" keine Gefahr für die Bayern, was die Kredite betreffe.
Erfreulicherweise habe das Unternehmen im ersten Halbjahr einen operativen, positiven Cashflow von rund 5 Millionen Euro erzielt. Eine ähnliche Größe erwarte "sunday-market" für das zweite Semester. Durch eine verbesserte Bruttomarge und Kostensenkungsmaßnahmen liefere ADVA mittlerweile vernünftige Zahlen. Nach eigenen Angaben sei sogar der Marktanteil, trotz rezessivem Markt, gesteigert worden. Die Aktie sei eine hochspannende Turnaround-Geschichte.
Sobald sich das allgemeine Marktumfeld im Technologiebereich wieder etwas stabilisiere, raten die Analysten von "sunday-market" bei ADVA zu spekulativen Käufen. Der Stoppkurs sollte bei 1,10 Euro platziert werden.
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