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Analysen - Ausland
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17.01.2012
Unilever Preismacht fängt steigende Rohstoffpreise auf
Wirtschaftswoche
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www.optionsscheinecheck.de
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Nach Auffassung der Experten der "Wirtschaftswoche" zählt die Aktie von Unilever N.V. (ISIN NL0000009355/ WKN A0JMZB) mit einem positiven Chance/Risiko-Verhältnis zum Kerninvestment eines defensiv ausgerichteten Depots.
Die Unilever-Aktie gehöre schon deshalb zu einem defensiv ausgerichteten Depot, weil quartalsweise Dividendenausschüttungen garantiert seien und so aufs Jahr gerechnet eine aktuelle Rendite von 3,3% zusammenkomme. Darüber hinaus verfüge der Titel auch noch über ein gewisses Wachstumsprofil.
Denn 53% der Gesamterlöse würden immerhin in den Schwellenländern generiert, wo die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Konsumgütern keine Sättigungstendenzen aufzeige. Der Erlöszuwachs in den Schwellenländern nach den ersten drei Quartalen 2011 werde auf gut 11% beziffert. Der Konzernumsatz habe um 6,5% auf 34,9 Mrd. EUR zugelegt. Die operative Marge für 2011 habe aufgrund fallender Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr 15% und damit das Niveau des Jahres 2010 erreicht. Die globalen Nahrungsmittelkonzerne könnten durch die ihre starke Preismacht steigende Rohstoffpreise auffangen.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" vertreten die Ansicht, dass es bestimmt kein Zeichen einer Überhitzung ist, wenn die Aktie von Unilever auf dem Sprung ist, ihre seit mehr als zehn Jahren andauernde Konsolidierungsphase nach oben zu verlassen. Der Kurs liege aktuell bei 26,61 EUR, das KGV 2012e bei 15,7 und der Stopp-Kurs sollte bei 21,60 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 39) (17.01.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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