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News - TecDAX
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17.01.2012
Evotec und Harvard erweitern strategische Zusammenarbeit im Bereich Nierenerkrankung
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Biotech-Konzern Evotec AG (ISIN DE0005664809/ WKN 566480) gab am Dienstag eine zweite strategische Vereinbarung mit der Harvard Universität und Brigham and Women`s Hospital zur Erforschung und Entwicklung neuer Biomarker und zur Behandlung von Nierenleiden bekannt. Die erste Zusammenarbeit "CureBeta" wurde im März 2011 zur Entwicklung neuer Diabetes-Therapien auf Basis der Regeneration von Beta-Zellen geschlossen und verläuft seither sehr erfolgreich.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, verbinden Harvard, Brigham and Women`s Hospital und Evotec in der neuen Allianz nun umfassende Expertise und Know-how auf dem Gebiet der Nephrologie, Physiologie und der Nierenerkrankung mit einzigartigen Technologien zur Identifizierung, Validierung und Entwicklung von Zielstrukturen (Targets) und Biomarkern. In der Zusammenarbeit "CureNephron" verfolgen die Kooperationspartner systematische und unvoreingenommene Ansätze zur Identifizierung von Mechanismen, welche für Nierenerkrankungen relevant sind, und verfolgen insbesondere Mechanismen mit dem Potenzial, zu krankheitsmodifizierenden Therapien zu führen. Auf diese Weise sollen neue therapeutische Targets sowie Biomarker gefunden und entwickelt werden, die eine verbesserte Diagnose, Überwachung sowie Behandlung von chronischen und akuten Nierenleiden ermöglichen.
Den Angaben zufolge gibt es für die fortgeschrittene chronische Nierenerkrankung und für die schweren Formen von akutem Nierenversagen derzeit nur sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten. Daher sind diese Erkrankungen mit hohen Morbiditäts- und Sterberaten verbunden. Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz leiden am vollständigen Verlust der Nierenfunktion und werden mit Dialyse behandelt, eine kostspielige und belastende Behandlungsmethode mit begrenzter Wirksamkeit und generell schlechter Prognose. Neuartige therapeutische Ansätze werden benötigt, die das Potenzial haben, die Funktion wichtiger Nierenzellen zu schützen und wiederherzustellen. Solche Behandlungsmethoden könnten den Krankheitsverlauf der Patienten mit nicht-dialysepflichtiger chronischer Nierenerkrankung und dialysepflichtiger Niereninsuffizienz verlangsamen oder sogar stoppen, hieß es.
Die Aktie von Evotec verlor gestern 0,68 Prozent auf 2,35 Euro. (17.01.2012/ac/n/t)
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