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Analysen - DAX 100
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11.11.1999
Deutz Underperformer
WGZ-Bank
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Klaus Weihermann, Aktienanalyst bei der WGZ-Bank, bleibt weiter bei seiner Underperformer-Einstufung für die Deutz-Aktie (WKN 630500).
Der noch bei Vorlage der 9-Monatszahlen am 27.10.1999 als sicher bezeichnete Verkauf des Industrieanlagengeschäfts, der KHD Humboldt Wedag AG, in diesem Jahr sei nun doch noch kurzfristig und sehr überraschend geplatzt. Dies bedeute einen Rückschlag im Rahmen der Konzentrationsstrategie mit der Ausrichtung als reiner Motorenhersteller.
Da der von den Analysten der WGZ für 1999 bisher unterstellte Buchgewinn aus dem Verkauf in Höhe von ca. 50 Mio. DM somit nicht fließen werde, führen nach Weihermann die Einmalbelastungen aus der Schließung des Werkes in Dessau sowie die Restrukturierungskosten in Höhe von 40 Mio. DM für das Mannheimer Motorenwerk in diesem Jahr zu einem Jahresfehlbetrag.
Obwohl die überraschende Meldung für das DVFA-Ergebnis keine Auswirkung haben werde, dürfte sich diese dennoch negativ auf das Sentiment der Aktie auswirken, so dass die Wertpapier-Experten der Bank ihre bisherige Einstufung voll bestätigt sehen.
Nach einem Gewinn (DVFA) je Aktie von 0,34 Euro 1998 und 0,00 Euro 1999 geht Weihermann von 0,49 Euro für das kommende Geschäftsjahr aus.
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