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Analysen - Ausland
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10.01.2012
Bristol-Myers Squibb kauft Inhibitex
Frankfurter Tagesdienst
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Erst wenn die Aktie von Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) die Marke von 34,50 USD knacken wird, nehmen die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" die Fährte auf.
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb wolle Inhibitex (ISIN US45719T1034/ WKN A0B9A6) für 2,5 Mrd. USD übernehmen. Als Treiber für den Erwerb werde "INX-189" gesehen, ein in Phase II der klinischen Versuchsreihen befindlicher Wirkstoff zur Behandlung von Hepatitis C. Dem Markt zur Behandlung dieser Erkrankung werde auf mittelfristiger Sicht ein Potenzial von 15 bis 16 Mrd. USD zugeschrieben. Noch sei die Wettbewerbssituation relativ entspannt.
U.a. dürfte dies ein Grund dafür sein, dass der Pharmakonzern bereit sei, den Aktionären von Inhibitex einen Aufschlag von 163 Prozent auf den Schlusskurs am 06. Januar 2012 zu zahlen. Das Unternehmen arbeite selbst seit Jahren daran, ein Hepatitis C-Medikament zur Marktreife zu bringen. Durch die Kombination eigener Wirkstoffe mit "INX-189" solle ein Arzneimittel geschaffen werden, das oral angewendet werden könne und nicht, wie bisher üblich, gespritzt werden müsse. Außerdem solle die Wirkstoffkombination besser verträglich sein als die jetzt erhältlichen Präparate.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" erwarten bei der Bristol-Myers Squibb-Aktie eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Sollte der Sprung über 34,50 USD gelingen, würden sie die Fährte aufnehmen. (Ausgabe 5 vom 09.01.2012) (10.01.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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