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Analysen - Ausland
06.01.2012
Pernod Ricard Hochprozentiges für 2012
Der Aktionärsbrief

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Aktionärsbrief" sehen in der Aktie von Pernod Ricard (ISIN FR0000120693/ WKN 853373) in ihrer aktuellen Ausgabe den "Bullen der Woche".

Nach der britischen Diageo (ISIN GB0002374006/ WKN 851247) sei der französische Konzern Pernod Ricard der zweitgrößte Spirituosenhersteller der Welt. Das Portfolio umfasse bspw. Wodka-, Whisky-, Congnac-, Likör-, exquisite Champagner-Marken sowie erlesene Weine.

Wenngleich das Geschäft mit Spirituosen in den entwickelten Ländern als reifer Markt gelte, in den Schwellenländern zähle es aber nach Auffassung der Experten zu einem stark expandierenden Markt. Dies sei insbesondere deshalb von Bedeutung, weil mögliche rezessive Tendenzen in Europa im Jahr 2012 das Umsatzwachstum von Pernod Ricard von 2,5% auf 1,5% reduzieren könnten. Im Gegensatz dazu stehe aber ein erwartetes Wachstum in den Regionen Nord- und Südamerika von über 5% sowie in Asien von mehr als 11%. Summa summarum werde das Umsatzwachstum des Konzerns in 2012 bei rund 6,5% liegen. Sofern die Margen stabil bleiben würden, sollte auch das operative Ergebnis mit einer Rate von 7% jährlich wachsen. Zugleich werde ein steigender Gewinnanteil der Schwellenländer von derzeit ca. 33% bis 2014 auf rund 45% vermutet.

Die Experten würden beim Konzern nachhaltiges Wachstum und eine durchschnittliche Dividendenrendite von ca. 2% p.a. konstatieren. Das Papier zeige relative Stärke, da es trotz der Turbulenzen an den Aktienmärkten in der Nähe seines 52-Wochenhochs notiere. Ein KGV von 14 für 2012/13 würden sie als moderat erachten, wobei sie sich auch Bewertungen um eine KGV 16 bis 17 vorstellen könnten.

Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionärsbrief" erfüllt die Pernod Ricard-Aktie alle Kriterien eines defensiven Trendinvestments mit einem Potenzial auf Sicht von 12 bis 18 Monaten von rund 25%. Bei Rücksetzern von 10% bis 15% würden sie eine Nachkaufgelegenheit sehen. Auf einen Stopp-Kurs würden die Experten verzichten. (Ausgabe 1 vom 05.01.2012) (06.01.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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