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Analysen - Ausland
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05.01.2012
LVMH in den Schwellenländern stößt man mit Champagner an
Frankfurter Tagesdienst
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" denken bei der Aktie von LVMH (ISIN FR0000121014/ WKN 853292) über ein Engagement nach, wenn es zu einem Rücksetzer kommt, der den Kurs in Richtung der Marke von 100 EUR trägt.
Der Verband der Champagner-Hersteller habe seine Absatzschätzung für das Jahr 2011 präsentiert. Demnach seien im zurückliegenden Jahr 330 Millionen Flaschen an die Kundschaft gebracht worden. Das seien 3,5 Prozent mehr als in 2010 und fast so viele wie im Rekordjahr 2007, als 339 Millionen Flaschen verkauft worden seien. Während die Jahre 2008 und 2009 einen starken Absatzeinbruch mit sich gebracht hätten, gehe es seit 2010 wieder bergauf.
In den nächsten Jahren dürften sich die Hersteller wie das zum LVMH-Konzern gehörende Unternehmen Moët & Chandon auf weitere Zuwächse, wenn auch in einem etwas bescheideneren Ausmaß, freuen. Für die Jahre 2012, 2013 und 2014 prognostiziere der Verband ein jährliches Plus von zwei Prozent. Entscheidende Impulsgeber seien die Märkte China und Brasilien. In Europa bleibe das Umfeld indes herausfordernd.
Das Papier hänge zurzeit noch in einem Abwärtstrend fest, kurzfristig seien die Chancen auf eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung nicht sonderlich groß. Zumindest im Hinblick auf die nächsten drei Monate sei die Aktie für die Experten tabu. Auf Jahressicht würden sie in dem Papier allerdings durchaus ein interessantes Investment sehen.
Kommt es zu einem Rücksetzer, der den Kurs in Richtung der Marke von 100 EUR trägt, werden die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" über ein Engagement bei der LVMH-Aktie nachdenken. (Ausgabe 3 vom 04.01.2012) (05.01.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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