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News - Marktberichte
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28.12.2011
Börsen in BRIC: Uneinheitlich, Aufschläge in Brasilien
aktiencheck.de
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Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK), der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, befindet sich im Mittwochhandel nach uneinheitlichen Vorgaben von der Wall Street auf dem Rückzug. So steht aktuell ein Abschlag von 0,88 Prozent auf 375,71 Punkte zu Buche.
Der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) konnte sich am Dienstag in der Gewinnzone behaupten. Am Ende legte der Index um 0,58 Prozent auf 58.005,20 Stellen zu. Damit konnte die Marke von 58.000 Zählern wieder zurückerobert werden. Vale entwickelten sich mit einem Zugewinn von 0,3 Prozent unterproportional zum Gesamtmarkt. Das gleiche galt auch für Petrobras, die sich lediglich um 0,1 Prozent verteuerten. Besser lief es unterdessen mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent für die Anteilsscheine der Banco do Brasil.
Klar im negativen Terrain notiert im bisherigen Mittwochhandel der russische Leitindex RTS. Derzeit verliert der Index 0,79 Prozent auf 1.387,40 Stellen. Deutlich negativ entwickeln sich dabei die Titel der Sberbank, die um 0,9 Prozent nachgeben. Unter Druck stehen auch Gazprom, wenngleich sich die Aktie mit einem Minus von 0,3 Prozent noch deutlich besser als der Gesamtmarkt behaupten kann. LukOil können indes gegen den insgesamt negativen Trend um 0,7 Prozent zulegen.
Keine eindeutige Tendenz war heute an den chinesischen Aktienmärkten auszumachen. Nachdem der Shanghai Composite im Handelsverlauf lange Zeit in der Verlustzone verweilte, trieben Gelegenheitskäufer den Index gegen Handelsende nach oben, so dass schließlich ein Zugewinn von 0,18 Prozent auf 2.170,01 Punkte ausgewiesen werden konnte. In Hongkong wurde nach dem gestrigen freien Tag heute auch wieder gehandelt. Dabei herrschten mehrheitlich rote Vorzeichen vor. Für den Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) stand schließlich ein Minus von 0,59 Prozent auf 18.518,67 Stellen zu Buche. Rohstoffwerte entwickelten sich dabei uneinheitlich. Während PetroChina mit einem Plus von 2 Prozent aus dem Handel gingen, verschlechterten sich beispielsweise Yanzhou Coal um 2,8 Prozent. Auf verlorenem Posten standen derweil Banktitel. Während die Abschläge bei HSBC und CCB mit 1 bzw. Prozent noch relativ moderat ausfielen, verloren ICBC und Bank of China 3,3 bzw. 2,1 Prozent an Wert.
Nachdem sich der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) im frühen Mittwochhandel ganz kurz in die Gewinnzone vorwagte, gewannen dann aber die Verkäufer schnell die Überhand und schickten den Index ins Minus. Aktuell verschlechtert sich der SENSEX um 0,92 Prozent und notiert bei 15.727,85 Punkten. Die Gewinnerliste wird dabei von den Anteilsscheinen des Kraftwerksbetreibers NTPC mit einem Zugewinn von 2,7 Prozent angeführt. Gut in Form zeigt sich daneben auch die Aktie von Tata Power, die sich um 1,6 Prozent verteuert. Relativ gut verbunden sind unterdessen auch die Anteilseigner des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel. So verteuert sich ihr Papier gegen den insgesamt negativen Trend um 0,1 Prozent. Einen schweren Stand haben derweil in Indien am Mittwoch Stahlwerte. So führen Jindal Steel mit einem Abschlag von 7,1 Prozent die Verliererliste an, während es gleichzeitig für Tata Steel um 0,6 Prozent nach unten geht. Deutliche Verluste verzeichnen zudem auch ICICI Bank und State Bank of India. So verlieren sie 3,9 bzw. 2 Prozent an Wert. (28.12.2011/ac/n/m)
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