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News - Marktberichte
23.12.2011
Börsen in BRIC: Mehrheitlich im Plus, Abschläge in Indien
aktiencheck.de

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Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK), der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verbessert sich am letzten Handelstag vor Heiligabend momentan um 0,78 Prozent auf 377,98 Punkte. Dabei stützen insbesondere auch die positiven Vorgaben von den US-Börsen.

In starker Form zeigten sich am Donnerstag auch die Märkte in Brasilien. So rückte der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Ende um 1,23 Prozent auf 57.347,87 Stellen vor. Die brasilianische Arbeitsmarktsituation hat sich im November 2011 verbessert. Dies gab das nationale Statistikamt IBGE gestern bekannt. So verringerte sich die Arbeitslosenquote auf 5,2 Prozent. Davor lag sie im Oktober 2011 noch bei 5,8 Prozent und im November 2010 bei 5,7 Prozent. Weiteren Angaben zufolge belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf rund 1,3 Millionen. Damit lag sie um 9,6 Prozent unter dem Vormonatsstand und um 7,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei den Einzelwerten konnten sich Banco do Brasil um 1,7 Prozent verbessern, während Vale um 1,4 Prozent stiegen. Für Petrobras stand schließlich ein Aufschlag von 1,1 Prozent zu Buche.

Moderate Zugewinne sind derzeit an den russischen Aktienmärkten auszumachen. Der Leitindex RTS steigt um 0,45 Prozent auf 1.402,35 Punkte. Die russische Notenbank hat heute unerwartet beschlossen, ihre Geldpolitik zu lockern und die Leitzinsen um 25 Basispunkte zu senken. Demnach reduziert sich der Satz für eintägige Repo-Geschäfte auf 8,00 Prozent. Die Währungshüter begründeten ihre Entscheidung mit den Risiken für das Wirtschaftswachstum. Volkswirte hatten hingegen im Vorfeld keine Veränderung erwartet. Wie bereits gestern bekannt wurde, konnte RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) mit Gazprom (ISIN US3682872078/ WKN 903276) keine Einigung über gemeinsamen Bau und Betrieb von Kraftwerken erzielen. Daher wurde in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, die exklusiven Gespräche über ein mögliches Joint Venture zum gemeinsamen Bau und Betrieb von Kraftwerken in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden zum Jahresende auslaufen zu lassen. Die Aktie des russischen Erdgaskonzerns verschlechtert sich um 0,4 Prozent. Daneben geben LukOil um 0,5 Prozent nach, während es für Sberbank um 0,1 Prozent nach unten geht.

Die chinesischen Aktienmärkte zeigten sich am Tag vor Heiligabend in guter Verfassung. Der Shanghai Composite legte um 0,85 Prozent auf 2.204,78 Zähler zu und konnte damit die Marke von 2.200 Punkten wieder zurückerobern. In Hongkong ging es unterdessen für den Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) um 1,37 Prozent auf 18.629,17 Stellen nach oben. Die Märkte wurden dabei auch von den positiven Vorgaben der US-Börsen gestützt. Bei den Einzelwerten standen unter anderem Yanzhou Coal mit einem Zugewinn von 6,6 Prozent im Blick. Aber auch die anderen Rohstoffwerte entwickelten sich überwiegend positiv. So rückten beispielsweise Sinopec um 1,3 Prozent vor, während sich CNOOC um 2,9 Prozent verteuerten.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) kann derzeit seine anfänglichen Zugewinne nicht verteidigen und gibt nach den Aufschlägen der vergangenen Handelstage momentan um 0,47 Prozent auf 15.738,70 Stellen nach. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Aktien des IT-Dienstleisters Wipro mit einem Zugewinn von 2,3 Prozent wieder. Indes trennen sich die Anleger bevorzugt von den Papieren des Kraftwerksbetreibers NTPC, die sich um 3,5 Prozent verbilligen. (23.12.2011/ac/n/m)


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