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Analysen - DAX 100
22.12.2011
Commerzbank will keine weiteren Staatshilfen
Der Aktionär

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Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen konservativen Anlegern, die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) nach wie vor zu meiden.

Die Gespräche zwischen der Commerzbank und der Regierung seien nach Angaben von Presseberichten bereits voll im Gange. Dabei werde darüber verhandelt, ob und wie der Staat das Geldhaus unterstützen könne. Der Konzern müsse bis Mitte des nächsten Jahres eine Kapitallücke von 5,3 Mrd. Euro schließen.

Vonseiten des Finanzministeriums habe es jedoch umgehend ein Dementi gegeben. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa habe man erklärt: "Als Teilhaber der Commerzbank steht die Bundesregierung in regelmäßigem Kontakt. Dieser geht jedoch nicht über einen Informationsaustausch hinaus". In diesem Zusammenhang sei auf die Aussagen des Commerzbank-Finanzvorstandes Eric Strutz verwiesen worden. Dieser habe erneute Staatshilfen ausgeschlossen.

Nach Meinung der Experten von "Der Aktionär" sollen Mutige das niedrige Kursniveau nutzen und bei der Aktie der Commerzbank weiter zugreifen. Konservative Anleger sollten den Titel weiterhin meiden. Das Kursziel sehe man bei 2,00 Euro und ein Stopp sollte bei 0,90 Euro platziert werden. (Ausgabe 52/11 - 01/12) (22.12.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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