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Analysen - Ausland
20.12.2011
AstraZeneca mit millionenschwerer Einmalbelastung
Helvea

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Genf (aktiencheck.de AG) - Odile Rundquist und Karl-Heinz Koch, Analysten von Helvea, stufen die Aktie von AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) unverändert mit "neutral" ein.

AstraZeneca habe bekannt gegeben, dass man die Entwicklung des Medikaments "Olaparib" zur dauerhaften Behandlung von Eierstockkrebs nicht fortsetzen werde. Entsprechend werde das Arzneimittel nicht in die dritte Studienphase eintreten. Das Unternehmen habe ferner mitgeteilt, dass man bei der dritten Phase der RENAISSANCE-Studie zum Präparat "TC-5214" den primären Endpunkt nicht erreicht habe. Vor diesem Hintergrund werde AstraZeneca im vierten Quartal eine Einmalbelastung vor Steuern von 381,5 Mio. USD verbuchen müssen.

Infolge der beiden negativen Bekanntmachungen habe man bei Helvea das Prognosemodell für AstraZeneca überarbeitet. Das Medikament "Olaparib" sei zwar noch nicht in den eigenen Schätzungen berücksichtigt gewesen, allerdings habe man nun das Präparat "TC-5214" aus den Annahmen entfernt. Für 2011 liege die EPS-Prognose bei 7,46 USD (KGV: 6,1). Für 2012 und 2013 erwarte man einen EPS-Rückgang auf 6,04 USD bzw. 5,78 USD. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 30,50 GBP.

Die Analysten von Helvea vergeben für den Anteilschein von AstraZeneca das Rating "neutral". (Analyse vom 20.12.2011) (20.12.2011/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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