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Analysen - Ausland
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20.12.2011
Swatch Group zweiter Gerichtsentscheid über Verringerung der Liefermenge von mechanischen Uhrwerken
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Rene Weber, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie der Swatch Group (ISIN CH0012255151/ WKN 865126) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" nach wie vor mit "buy" ein.
Das Bundesverwaltungsgericht habe sich der Entscheidung der Schweizer Wettbewerbskommission angeschlossen, demzufolge die Swatch Group im Jahr 2012 die Liefermenge mechanischer Uhrwerke an Dritte gegenüber 2010 um -15% (Assortiments -5%) reduzieren dürfe. Die Kläger könnten noch vor dem höchsten Schweizer Gerichtshof Berufung einlegen.
Einer der Kläger sei Selitta, der größte unabhängige Uhrwerkshersteller, der sogar eine Reduktion von -30% hinnehmen müsse und 100% seiner Assortiments extern einkaufe. Diese Verringerung werde der Swatch Group die Gelegenheit geben, einen Teil der Kapazitäten für ihre eigenen Marken zu nutzen.
Die Analysten würden das Marktvolumen für Schweizer mechanische Uhrwerke im Jahr 2010 auf 6 Mio. schätzen, wovon 4,2 Mio. auf die Swatch Group entfallen würden. 1,5 Mio. davon seien an Dritte verkauft worden, womit eine Reduktion um 15% einer Menge von 0,22 Mio. entspreche, bzw. einer Zunahme von 5% für die eigenen Marken.
Die Analysten würden dieses Urteil als positiv für die Swatch Group einschätzen, da es sie in die Lage versetze, einen Teil der Kapazitäten für ihre eigenen Marken zu verwenden und auch Möglichkeiten für Preiserhöhungen eröffne. Das Urteil beziehe sich jedoch nur auf 2012 und es sei nicht klar, was danach komme.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihr "buy"-Rating für die Swatch Group-Aktie. Das Kursziel werde bei CHF 450,00 gesehen. (Analyse vom 20.12.2011) (20.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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