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News - Marktberichte
20.12.2011
Börsen in BRIC: Mehrheitlich im Minus, China Mobile im Blick
aktiencheck.de

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Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Nach schwächeren Vorgaben von den US-Börsen schaltet im bisherigen Dienstaghandel auch der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) wieder den Rückwärtsgang ein. Aktuell geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,88 Prozent auf 362,94 Punkte nach unten.

Zum Start in die neue Handelswoche zeigte sich der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) nach anfänglichen Zugewinnen in schwacher Form. Nachdem der Index bereits im frühen Handel in die Verlustzone rutschte, wurden die Abschläge im Verlauf noch ausgebaut. Am Ende ging der Index mit einem Abschlag von 1,42 Prozent auf 55.298,33 Stellen auf Tagestief aus dem Handel. Banco do Brasil konnten sich mit einem Wertverlust von 1 Prozent noch vergleichsweise gut halten. Gleiches galt auch für Petrobras, die um 0,9 Prozent nachgaben. Für Vale stand am Ende ein Minus von 1,8 Prozent zu Buche.

Der russische Leitindex RTS setzt auch heute seine Kursschwäche vom Vortag fort. Momentan geht es für den Index um 0,93 Prozent auf 1.357,39 Zähler nach unten. Mit 1,4 Prozent verzeichnen Gazprom überproportionale Wertverluste, während sich gleichzeitig LukOil lediglich um 0,5 Prozent verbilligen. Die Anteilsscheine der Sberbank haben unterdessen mit einem Abschlag von 1,6 Prozent einen schweren Stand.

Die chinesischen Aktienmärkte zeigten sich am zweiten Handelstag der Woche kaum verändert. Während auf der einen Seite die angespannte Liquiditätslage belastete, sorgten auf der anderen Seite Schnäppchenjäger für teilweise steigende Kurse. Der Shanghai Composite verschlechterte sich am Ende um 0,10 Prozent auf 2.215,93 Stellen. Besser machte es indes in Hongkong der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733), der schließlich einen Zugewinn von 0,06 Prozent auf 18.080,20 Zählern über die Ziellinie rettete. Unter den Einzelwerten standen insbesondere China Mobile (ISIN HK0941009539/ WKN 909622) mit einem Wertverlust von 0,9 Prozent im Blick. Der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter konnte im November einen weiteren Anstieg bei der Zahl der Mobilfunkkunden ausweisen. So wurden im Berichtsmonat insgesamt 5,43 Millionen Mobilfunkkunden hinzugewonnen. Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden beläuft sich damit Ende November auf 644,319 Millionen. Seit Jahresbeginn konnte China Mobile damit rund 60,302 Millionen Neukunden hinzugewinnen. Daneben ging es allerdings für China Unicom um 0,6 Prozent nach oben, während China Telecom 1,8 Prozent an Wert einbüßten. Versicherungswerte hatten auch heute einen schweren Stand. Während Ping An um 1 Prozent nachgaben, verbilligten sich China Life um 1,1 Prozent. Die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson gingen mit einem Abschlag von 0,2 Prozent aus dem Handel.

Klar im roten Bereich notiert momentan auch der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819), der sich um 1,33 Prozent auf 15.175,08 Stellen verschlechtert. Die insgesamt fünf Titel umfassende Gewinnerliste wird derweil von den Anteilsscheinen des Erdgas- und Mineralölunternehmens ONGC angeführt, die sich um 2,4 Prozent verteuern. Daneben notieren lediglich noch HDFC Bank, HDFC, ITC und Hindustan Unilever in der Gewinnzone. Die Verliererliste wird unterdessen von den Titeln des Baukonzerns Jaiprakash Associates mit einem Abschlag von 7,3 Prozent angeführt. Daneben habe auch Stahlwerte einen schweren Stand. So verschlechtern sich Tata Steel auf Platz zwei der Verliererliste im SENSEX um 5,3 Prozent, während es für Jindal Steel um 4 Prozent nach unten geht. (20.12.2011/ac/n/m)


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