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Analysen - Ausland
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16.12.2011
Ericsson Belastung der Margen
UBS
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Gareth Jenkins, Analyst der UBS, stuft die Aktie von Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) von "buy" auf "neutral" herab.
Das Ericsson-Management erwarte aufgrund der Netzwerkmodernisierungen in Europa einen Druck auf die Margen. Bislang gebe es allerdings noch keine negativen Effekte bei den Margen. Den Recherchen der UBS-Analysten zufolge habe das makroökonomische Umfeld in den letzten Wochen begonnen den Markt zu beeinträchtigen. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Risiken sei die Konsensschätzung noch immer zu hoch. Abgesehen von der wenig margenträchtigen Netzwerkmodernisierung dürfte auch der Preisdruck kurzfristig auf den Margen lasten.
Nach Ansicht der UBS-Analysten sei Ericsson gut positioniert, um von einer weiteren Ausdünnung des Portfolios und einer Marktkonsolidierung zu profitieren. Man denke angesichts der Konkurrenz allerdings nicht, dass der Markt für mobile Infrastruktur auf ein Duopol aus Ericsson und Huawei zusteuere. Man nehme die EPS-Prognose für 2012 zurück und liege damit nun 20% unter der Markterwartung. Das Kursziel für die Ericsson-Aktie werde auf Sicht von zwölf Monaten von 87,00 Schwedischen Kronen (SEK) auf 70,00 SEK reduziert.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der UBS nun das Rating "neutral" für die Aktie von Ericsson. (Analyse vom 16.12.11) (16.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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