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Analysen - DAX 100
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15.12.2011
TUI Verluste im gesamten Jahr in der Spitze auf rund 70% ausgeweitet
HSBC Trinkaus & Burkhardt
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www.optionsscheinecheck.de
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen die Aktie von TUI (ISIN DE000TUAG000/ WKN TUAG00) charttechnisch unter die Lupe.
Die Kursturbulenzen des zweiten Halbjahrs 2011 hätten die Probleme der TUI-Aktie nochmals verschärft, was im November zu einem neuen Allzeittief bei 3,11 EUR geführt habe und die Verluste im gesamten Jahr in der Spitze auf rund 70% ausgeweitet habe. Seither sei es zwar zu einer deutlichen Erholung gekommen, ein Befreiungsschlag lasse allerdings auf sich warten. Als solchen würden die Analysten einen Spurt über die Kombination aus dem seit Juli 2011 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 4,19 EUR) und der 90-Tages-Linie definieren (akt. bei 4,24 EUR).
Solange eine positive Weichenstellung ausbleibe, sei die Gefahr eines erneuten Abtauchens in Richtung des noch offenen Aufwärtsgaps vom 28. November 2011 (3,50 EUR zu 3,41 EUR) real. Dieses harmoniere zudem sehr gut mit den Tiefpunkten vom Oktober und September bei 3,51/49 EUR. Auf der Indikatorenseite würden allerdings die positiven Divergenzen seitens des MACD und des RSI ins Auge fallen, die das neue Rekordtief nicht mehr bestätigt hätten, was letztlich Hoffnungen auf eine Stabilisierung auf Basis des 2009er Tiefs bei 3,25 EUR bzw. des oben genannten neuen Allzeittiefs wecke.
Als Katalysator hierfür dient aber erst ein Sprung über die oben genannten Schlüsselwiderstände, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zur TUI-Aktie. (Analyse vom 15.12.2011) (15.12.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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