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News - Ausland
06.12.2011
Presse: Phoenix will Lieferungen von Novartis erzwingen
aktiencheck.de

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Basel (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Pharmakonzern Novartis AG (ISIN CH0012005267/ WKN 904278) hat im Streit mit dem deutschen Pharmahändler Phoenix einen Rückschlag erlitten. Wie das "Handelsblatt" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe berichtet, hat Phoenix eine einstweilige Verfügung gegen Novartis erwirkt.

Mit dieser einstweiligen Verfügung will Phoenix erreichen, so schnell wie möglich wieder von Novartis beliefert zu werden. Phoenix erhält bereits seit Mitte November keine Medikamente mehr von dem Pharmakonzern, so die Zeitung weiter. Auslöser des Lieferstopps sei ein Streit um die Änderung lange geltender von Skonto-Vereinbarungen. Phoenix geht davon aus, dass man in der Folge dieser Änderungen deutliche Einbußen hinnehmen müsse.

Das "Handelsblatt" berichtet weiter, dass nicht nur Phoenix von dem Lieferstopp betroffen sei. Auch die Pharmahändler Sanacorp und Celesio bekämen aktuell keine Lieferungen von Novartis.

Die Aktie von Novartis gewann in der Schweiz zuletzt 1,25 Prozent auf 50,25 Schweizer Franken hinzu. (06.12.2011/ac/n/d)


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