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02.12.2011
Research In Motion erwartet Einmalbelastungen, zieht Jahresprognose zurück
aktiencheck.de

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Waterloo (aktiencheck.de AG) - Der kanadische BlackBerry-Hersteller Research In Motion Ltd. (RIM) (ISIN CA7609751028/ WKN 909607) geht für das dritte Quartal von hohen Einmalbelastungen aus.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, erwartet man für das Schlussquartal negative Einmalbelastungen in Höhe von rund 360 Mio. US-Dollar nach Steuern in Zusammenhang mit Wertberichtigungen auf die Lagerbestände bei so genannten BlackBerry PlayBook-Tablets.

Für das dritte Quartal stellt der Konzern nunmehr einen Umsatz unterhalb der zuletzt genannten Prognosen von 5,3 bis 5,6 Mrd. US-Dollar in Aussicht. Beim um Einmaleffekte bereinigten Ergebnis erwartet der Technologiekonzern für das dritte Quartal einen Gewinn am unteren bis mittleren Ende der zuletzt veröffentlichten konzerneigenen Prognose von 1,20 bis 1,40 US-Dollar je Aktie. Analysten gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 1,21 US-Dollar und einem Umsatz von 5,30 Mrd. US-Dollar aus.

Wie der Konzern weiter ausführte, werde der Produktabsatz im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres zurückgehen. Daher erwartet Research In Motion, dass man die Prognose beim um Einmaleffekte bereinigten Jahresgewinn von 5,25 bis 6,00 US-Dollar je Aktie nicht erreichen wird. Für das laufende Fiskaljahr erwarten Marktbeobachter ein EPS von 4,65 US-Dollar sowie einen Umsatz von 19,83 Mrd. US-Dollar.

Die Aktie von Research In Motion notierte zuletzt in den USA bei 18,58 US-Dollar. (02.12.2011/ac/n/a)


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