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Analysen - Ausland
05.09.2002
Erste Bank kaufen
Wirtschaftswoche

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Zu einer Investition in Aktien der Erste Bank AG (WKN 909943) raten die Experten des Magazins "Wirtschaftswoche".

Der Kursgewinn in den ersten vier Monaten 2002 habe sich mittlerweile wieder in Luft aufgelöst. Die Kapitalerhöhung im Juli, Sorgen der Investoren über eine möglicherweise überzogene Expansion des Instituts in Mittel- und Osteuropa sowie das schwache Börsenumfeld haben dem Kurs zugesetzt.

Die Expansion der letzten Jahre sei einmalig in Europa. 1997 habe die Erste Bank nur 600.000 Kunden und 3.000 Mitarbeiter gehabt. Heute seien es 10,6 Millionen Kunden und 30.000 Mitarbeiter. Die Erste Bank sei die größte Filialbank Osteuropas. Man sei Marktführer in der Slowakei und Tschechien, aber auch in Kroatien sei das Engagement stark.

Die Rating-Agentur Moody's vergebe unverändert die Note A1 an das Finanzinstitut. Der wesentliche Grund hierfür liege darin, dass die Erste Bank nicht über Kreditrisiken der Vergangenheit einstehe.

Bis 2005 wolle der Vorstand den Konzernüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen auf mehr als 500 Millionen Euro steigern. Gegenwärtig seien es 12,9 Prozent. Die Kosten-Ertrags-Relation solle von aktuell 67,5% auf maximal 62% gesenkt werden.

Das Verlustrisiko sei aus technischer Sicht überschaubar. Bei Kursen um 60 Euro beginne eine solide Unterstützungszone, die ausgeprägte Kursabschläge verhindern sollte.

Die Aktien von Erste Bank eignen sich nach Meinung von Experten der "Wirtschaftswoche" für den konservativen Anleger.



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