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16.11.2011
Presse: Merck KGaA führt Lizenzverhandlungen für Krebsarznei
aktiencheck.de

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Darmstadt (aktiencheck.de AG) - Der Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) befindet sich einem Medienbericht zufolge in Lizenzverhandlungen für eine Krebsarznei.

Wie das "manager-magazin" am Mittwoch (Vorabveröffentlichung, Freitag) unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, befinde sich der Darmstädter Konzern derzeit in der Endphase der Verhandlungen mit der Berliner Biotechfirma Glycotope, die von den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann kontrolliert wird. Wie das Magazin weiter berichtet, gehe es dabei um eine verbesserte Variante des Krebspräparats Erbitux und damit um einen potentiellen Nachfolger für ein Blockbustermedikament der Merck KGaA.

Merck würde das Präparat, das sich derzeit am Ende der ersten Phase der klinischen Erprobung befindet, zur Marktreife entwickeln und sich um die Genehmigung der nationalen Zulassungsbehörden bemühen, schreibt das Blatt. Eine Zulassung wäre ab dem Jahr 2015 möglich. Glycotope könnte nach Angaben des Wirtschaftsmagazins im Erfolgsfall mit Lizenzeinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe rechnen.

Merck KGaA und Thomas Strüngmann wollten auf Anfrage keinen Kommentar zu den Verhandlungen abgeben, hieß es weiter.

Das Unternehmen Glycotope gehört zu den Biotechfirmen, in die Thomas und Andreas Strüngmann einen Teil des Geldes investiert haben, das sie 2005 aus dem Verkauf ihres Generikaherstellers Hexal erlöst hatten.

Die Aktie von Merck KGaA notiert aktuell mit einem Minus von 0,66 Prozent bei 71,78 Euro. (16.11.2011/ac/n/d)


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