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Analysen - Ausland
03.09.2002
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Börsenanalyst Steven Tighe von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) noch immer mit einem neutralen Rating.

Bristol-Myers Squibb (BMS) und sein Entwicklungspartner Otsuka Pharmaceuticals hätten bekannt gegeben, dass man einen positiven Bescheid der FDA (Food and Drug Administration) für den Antrag zur Markteinführung für Abilify erhalten habe. Dieses Produkt könne zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt werden. BMS habe noch einmal bekräftigt, dass man das Produkt wahrscheinlich noch in diesem Jahr auf den Markt bringen werde, wenn die Verhandlungen mit der FDA über das Label des Produktes abgeschlossen würden.

BMS bemühe sich darum, eine neue Verkaufsmannschaft für die neurologischen Therapieprodukte zu installieren. Damit wolle man sich verstärkt auf dem Markt gegen Mitanbieter wie Eli Lilly, Johnson & Johnson und Pfizer behaupten. Die Aktienspezialisten seien davon ausgegangen, dass die Zustimmung für Abilify ausgesprochen würde. Für die Jahre 2002 bis 2006 sei nun ein Umsatz von 20, 200, 440, 737 und 1.088 Mio. US-Dollar mit dem Produkt möglich. Die EPS Erwartung bleibe unverändert und gehe von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,69 US-Dollar für 2002 und 2003 aus.

Die heutige Analyse ändert nichts am mittelfristig neutralen Rating, dass Steven Tighe von Merrill Lynch der Aktie von Bristol-Myers Squibb gibt. Langfristig rät er, die Aktie aggressiv zu kaufen.


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