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Analysen - Ausland
02.09.2002
Bristol-Myers Squibb akkumulieren
Zacks Investment Research

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Peter Henig von Zacks Investment Research empfiehlt in seinem "Growth Report", Aktien des amerikanischen Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) zu akkumulieren.

Bristol-Myers sei eine weitere Aktie, über die viel gesprochen werde, und die deutlich einen Tiefststand erreicht haben dürfte. Dieses Jahr sei für Bristol-Myers nicht gut gelaufen. Seine Umsätze hätten sich durch die Konkurrenz generischer Pharmaprodukte fast halbiert, die davon profitiert hätten, dass die Patente einer Reihe von Medikamenten von Bristol-Myers ausgelaufen seien. Dann habe Bristol-Myers auch noch unter dem Fiasko von ImClone gelitten. Und dummerweise habe Bristol-Myers im vergangenen Jahr die Regale der Vertriebsfirmen zu stark gefüllt, was im Jahr 2002 zu einem Überhang geführt habe. All diese negativen Faktoren seien im aktuellen Kurs der Aktie bereits berücksichtigt.

Was bleibe, sei ein, zugegeben geschwächtes, Unternehmen, das aber dabei sei, wieder auf die Füße zu kommen. Für das kommende Jahr würden neue Medikamente gegen Diabetes und gegen verschiedene emotionale Störungen erwartet. Außerdem gebe es ständig Gerüchte, dass Bristol-Myers übernommen werde. Aber auch die Gewinne von Bristol-Myers dürften sich vom Tiefststand des Jahres 2002 wieder um 32% erholen und sollten auch in den kommenden Jahren um durchschnittlich 11-12% wachsen.

Da auch die Analysten der Investmentbank Thomas Weisel die Aktie vor kurzem in ihrer Bewertung angehoben hätten, sehe Henig von Zacks Bristol-Myers Squibb als eine jener Aktien, von denen man anfangs noch wenig kaufen, möglicherweise aber in Zukunft größere Anteile erwerben sollte.


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