|
Analysen - Nebenwerte
|
31.10.2011
VERBIO will Produktionskapazitäten für Biogas verdoppeln
Der Aktionär
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die Aktie von VERBIO (ISIN DE000A0JL9W6/ WKN A0JL9W) der "Top-Tipp Spekulativ".
Die Bedeutung von Biokraftstoffen werde immer mehr zunehmen. Der einzige deutsche Hersteller, der Biodiesel, Bioethanol und Biogas im industriellen Maßstab herstelle, sei VERBIO. Die Produktionskapazitäten des Unternehmens würden sich auf 450.000 Tonnen Biodiesel und 300.000 Tonnen Bioethanol pro Jahr belaufen.
Die Ergebnisziele für das laufende Jahr habe man trotz der aussichtsreichen Positionierung nach einem schwachen ersten Halbjahr allerdings aufgeben müssen. Das Unternehmen rechne mit Umsätzen zwischen 650 bis 750 Mio. Euro und einem EBITDA zwischen 25 und 30 Mio. Euro. Zuvor sei man noch von einem EBITDA von 35 bis 40 Mio. Euro ausgegangen. Die Ursachen für diese Korrektur seien einmalige Effekte gewesen, wie die Debatte um den Biokraftstoff E10 und technische Probleme beim Wachstumsträger Biogas. Diese habe man mittlerweile allerdings gelöst.
Der Kick für die Aktie speist sich jedoch aus den Biogasaktivitäten, so die Experten von "Der Aktionär". Derzeit würden die Produktionskapazitäten bei rund 60 Megawatt liegen, bei einer Auslastung von rund 80%. 2012 wolle das Unternehmen die Kapazitäten auf 125 Megawatt verdoppeln und die Anlagen auf Volllast fahren lassen.
Bei VERBIO sollte die zweite Jahreshälfte einen erfreulichen Vorgeschmack auf das kommende Jahr geben, wenn das Biogasgeschäft rund laufe. Gut 27 Mio. Euro EBIT seien dann realistisch, 2013 sogar 40 Mio. Euro. Bei KGVs von 9 (2012) und 7 (2013) sei auch für die Aktionäre Spaß garantiert.
Die Experten von "Der Aktionär" halten die Aktie von VERBIO für den "Top-Tipp Spekulativ". Das Kursziel sehe man bei 4,00 Euro und ein Stopp sollte bei 2,10 Euro platziert werden. (Ausgabe 44) (31.10.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|