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Analysen - Marktberichte
28.10.2011
ATX Aufholpotenzial gegenüber DAX
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) gewann in dieser Woche 10,2% und konnte damit nicht nur den Widerstand bei 2.000 Punkten und seine letzten Höchststände überspringen, sondern auch den Durchschnitt der letzten 60 Tage, so die Analysten der Erste Bank.

Von oben nähere sich nun der gleitende Durchschnitt der letzten 100 Tage, der aktuell bei knapp über 2.300 Punkten stehe.

Die technischen Indikatoren würden dementsprechend gut aussehen. Der MACD stehe weiterhin auf long, das Momentum sei weiterhin positiv. Der RSI befinde sich im neutralen Bereich, d.h. auf dem Niveau sei der ATX noch nicht "heiß". Die Tatsache jedoch, dass die Bollinger Bände nach oben durchbrochen worden seien, lasse den Schluss zu, dass man in den kommenden Tagen eher Konsolidierungstendenzen erwarten könne.

Das noch Wichtigere sei jedoch die wöchentliche Betrachtung der Kerzencharts. Hier stehen wir knapp vor einem Kaufsignal des MACDs, und dies wäre ein sehr deutliches, so die Analysten der Erste Bank. Zum Vergleich: Das letzte Kaufsignal habe man hier im August des letzten Jahres gesehen, bevor der MACD Anfang März 2011 auf Verkaufen gedreht habe.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) habe dieses starke Kaufsignal bereits generiert und den MA 100 erreicht. So betrachtet hätte der ATX noch Aufholpotenzial. Es sieht danach aus, als ob wir den Boden gefunden hätten und gerade eine Trendumkehr sehen, so die Analysten der Erste Bank. Es gebe nun Grund genug, die weitere Entwicklung etwas optimistischer zu sehen. (28.10.2011/ac/a/m)



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