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Analysen - Ausland
25.10.2011
Danone Innovation und rasche Anpassung an Kundenbedürfnisse
Raiffeisen Centrobank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Christine Nowak, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Danone (ISIN FR0000120644/ WKN 851194) unverändert mit dem Rating "halten" ein.

Die hohen Zuwachsraten in den Geschäftsbereichen "Nutrition" und Babynahrung vor allem in den Emerging Markets würden auf die zunehmende Bedeutung der beiden Geschäftsbereiche hinweisen. Zukäufe in beiden Bereichen stünden weiterhin im Fokus. Trotz des Wegfalles einiger Sonderfaktoren (Erdbeben in Japan) habe der Wasserbereich begünstigt durch hohe Zuwachsraten in den Emerging Markets weiter zulegen können. Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf des asiatischen Anteils am Wasserbereich seien seitens des Managements nicht bestätigt worden.

Der Konzern habe in Q3 zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein organisches Umsatzwachstum von 5,9% erwirtschaften können. Unterstützt worden sei dieses Wachstum hauptsächlich durch Preiserhöhungen im Ausmaß von 4,4 Prozentpunkten.

Die Rohstoffkosteninflation werde nach wie vor am oberen Ende von 6% bis 9% gesehen nach 10% im Jahr 2010. Durch einen Mix aus Umsatzleverage, Preis, Kosteneinsparungen und Kürzungen beim Werbeetat sollte es möglich sein die operative Marge auf Jahressicht um 20 BP zu verbessern. Allerdings müsste die operative Marge im zweiten Halbjahr um 60 BP wachsen.

Enttäuschende Entwicklung in einigen wichtigen Absatzmärkten (z.B. Russland und USA) hätten das Wachstum im Frischmilchbereich belastet ("Fresh Dairy"). Volumenmäßig seien gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 1,5% weniger abgesetzt worden. Mit der Einführung eines neuen griechischen Joghurts solle die Position in den USA weiter gefestigt werden und höhere Zuwachsraten ermöglichen. Die Mehrheitsbeteiligung an der russischen Unimilk liege weiterhin unter den Unternehmenserwartungen.

Auch wenn der Lebensmittelkonzern mit seinem organischen Umsatzzuwachsraten die Analystenerwartungen habe übertreffen können, so sei die Entwicklung des dritten Quartals die schwächste seit 2008/09 gewesen. Trotz der Wachstumsverlangsamung bestätige Danone neuerlich seine Gesamtjahresziele (Erreichung eines 6 bis 8%-igen organischen Umsatzwachstums, Margenverbesserung um 20 BP). Ausgehend davon, dass sich der Druck der Rohstoffpreise im Jahr 2012 verringern werde, würden die Analysten dennoch den Spielraum von deutlichen Margenverbesserungen eingeschränkt sehen.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben daher weiterhin bei ihrer "halten"-Einschätzung für die Danone-Aktie. (Analyse vom 24.10.2011) (25.10.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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