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Analysen - DAX 100
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24.10.2011
HeidelbergCement baut seine Schulden ab
Frankfurter Börsenbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen Anlegern, sich bei der Aktie von HeidelbergCement (ISIN DE0006047004/ WKN 604700) per Stop-buy-limit auf die Lauer zu legen.
Die Aktie von HeidelbergCement sei schon längere Zeit viel zu günstig, doch nun bringe sich die Charttechnik in Stellung, um ein positives Timing-Signal zu geben. Gelinge der Ausbruch über 30 EUR, wäre die Konsolidierung nach der vorherigen Kurshalbierung von über 50 auf unter 25 EUR abgehakt.
Der Baustoffriese hänge letztlich stark an der globalen Investitionsbereitschaft, denn mit etwa 53.400 Mitarbeitern und gut 2.500 Standorten in über 40 Ländern sei HeidelbergCement sehr breit aufgestellt. Der Umsatz habe im Geschäftsjahr 2010 bei 11,8 Mrd. EUR gelegen. Infolge einer umfassenden Expansionsstrategie sei eine erhöhte Verschuldung entstanden, die natürlich immer ein möglicher Angriffspunkt für ein Unternehmen sei. Doch hier sei HeidelbergCement auf gutem Weg.
Den Schuldenberg von knapp 12,1 Mrd. EUR im ersten Quartal 2009 habe man auf etwa 8,57 Mrd. EUR im zweiten Quartal 2011 reduzieren können. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspreche der jüngere Schuldenstand einer Reduzierung in der Nettoverschuldung um ca. 500 Mio. EUR.
Das bilanzielle Eigenkapital habe per 30.06.2011 bei etwa 11,94 Mrd. EUR gelegen und sei grob doppelt so hoch wie der aktuelle Börsenwert des Unternehmens gewesen. Kein Wunder, dass auch Insider in den vergangenen Monaten ordentlich auf der Kaufseite zugelangt hätten.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Aktie von HeidelbergCement per Stop-buy-limit auf die Lauer. Das Kursziel sehe man bei 44 EUR. (Ausgabe 42 vom 22.10.2011) (24.10.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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