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Analysen - DAX 100
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08.11.1999
Hugo Boss Langfristinvestment
Frankfurter Sparkasse
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Der deutsche Modekonzern Hugo Boss (WKN 524553) habe in den ersten neun Monaten dieses Jahres den Umsatz um 9% auf 1,23 Mrd. DM steigern können, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Trotz der Zukunftsinvestitionen in die Boss Damenkollektion und eine neue Fertigungsstätte im türkischen Izmir sei das Ergebnis nach Steuern leicht überproportional um 12% auf 120 Mio. DM gewachsen. In nahezu allen Ländern Europas habe Hugo Boss Umsatzzuwächse erzielen können. Erfreulich sei auch die Entwicklung in den Vereinigten Staaten und in Südostasien. Lediglich Osteuropa bleibe mit rückläufigen Verkäufen ein schwieriger Markt.
Die beiden Großprojekte von Hugo Boss seien äußerst positiv verlaufen. So habe die neue Fertigungsstätte in Izmir im August die Fertigung aufgenommen. Auch der Aufbau der Boss Damenkollektion in Mailand gehe zügig voran. Für dieses neue Betätigungsfeld seien in den nächsten zwei bis drei Jahren Investitionen von etwa 50 Mio. DM geplant.
Gerade in diesem Bereich stecke neue Fantasie für die Hugo Boss-Aktie. Die hochgesteckten Ziele sähen nämlich vor, dass die Boss Damenkollektion internationale Marktführerschaft erreiche. Von der Damenmode sollte auch eine große Imagewirkung ausgehen, wodurch der Marketingauftritt von Hugo Boss insgesamt gestärkt werde, heißt es. Außerdem sei der Markt für Damenmode in etwa doppelt so groß wie der für Herren. Aufgrund des bisher guten Geschäftsverlaufs sollte der Jahresüberschuss des Konzerns zum neunten Mal einen neuen Rekordwert erreichen. Die Anlagestategen empfehlen die im MDAX vertretene Vorzugsaktien der Hugo Boss AG, insbesondere für langfristig orientierte Anleger zum Kauf.
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