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Analysen - Marktberichte
14.10.2011
ATX konnte trotz sehr guten Sentiments nicht zulegen
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) konnte in dieser Woche nicht zulegen, auch wenn das Sentiment insgesamt sehr gut war, so die Analysten der Erste Bank.

Der Kurssturz des Indexschwergewichts Erste Group Bank (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) habe eine positive Performance verhindert, dennoch präsentiere sich das
Chartbild nun insgesamt wieder ein wenig positiver.

Der beschleunigte Abwärtstrend habe endlich durchbrochen werden können, allerdings habe das Fibonacci-Retracement bei knapp über 2.000 Punkten den erwarteten heftigen Widerstand gebildet. Der gleitende Durchschnitt der letzten 30 Tage liege nun ebenfalls im Bereich dieser psychologisch so wichtigen Marke, was den Durchbruch zusätzlich erschwere.

Die meisten kurzfristigen technischen Indikatoren würden Kaufsignale geben und auch bei wöchentlicher Betrachtung der Kerzencharts habe sich das Bild ein wenig aufgehellt. Hier scheine der MACD endlich einen Boden gefunden zu haben. Der RSI habe den überverkauften Bereich verlassen und generiere somit ebenfalls ein (schwaches) Kaufsignal.

Die Volatilität sei zwar nach wie vor sehr hoch, lasse nun aber doch ein wenig nach, was durchaus für eine Bodenbildung sprechen könnte. Die intraday Lows von Ende September seien in der Vorwoche nicht mehr erreicht worden, was ebenfalls für eine Bodenbildung spreche. Das wichtigste scheine der (nachhaltige) Durchbruch durch die 2.000-Punkte-Marke. Verglichen mit anderen Indices (z.B. DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)) habe der ATX auch noch einiges an Aufholpotenzial zu bieten. Für die nächste Woche seien die Analysten daher vorsichtig optimistisch. (14.10.2011/ac/a/m)



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