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Analysen - Ausland
12.10.2011
Givaudan riechbare Bremsspuren
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von Givaudan (ISIN CH0010645932/ WKN 938427) ohne Position, bis sich das Stimmungsbild wieder nachhaltig aufhellt.

Die in der Schweiz ansässigen Unternehmen würden unter dem starken Schweizer Franken leiden. Schon die vergangene Berichtssaison habe eindrucksvoll gezeigt, welchen Einfluss die Aufwertung der Schweizer Valuta auf die Geschäftsentwicklung habe. Für die anstehenden Bilanzveröffentlichungen würden die Experten mit einer Verschärfung der Problematik rechnen.

Die Neun-Monats-Umsatzzahlen des Produzenten von Aroma- und Riechstoffen würden einen Vorgeschmack auf das Kommende liefern. Der Konzern habe einen Rückgang von 9,5 Prozent auf 2,97 Mrd. CHF gemeldet. Zum Gewinn seien keine Angaben gemacht worden, auch einen Gesamtjahresausblick habe es nicht gegeben.

Nicht nur der starke Franken wirke bedrückend, auch die hohen Rohstoffkosten würden Givaudan weiter zu schaffen machen. Letztere sollten jedoch mittels Preiserhöhungen wenigstens zum Teil kompensiert werden. Für 2012 habe sich das Management vorgenommen, den kompletten Anstieg an die Kunden weiterzureichen. Auch wenn das Zahlenwerk alles andere als berauschend ausgefallen sei, gehe die Welt bei Givaudan nicht unter. Die Nachfrage sei intakt, das Management gehe mittelfristig wieder von einem Umsatzplus von 4,5 bis 5,5 Prozent aus.

Bis sich das Stimmungsbild wieder nachhaltig aufhellt, bleiben die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei der Givaudan-Aktie ohne Position. (Ausgabe 156 vom 11.09.2011) (12.10.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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