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Analysen - Marktberichte
07.10.2011
ATX 1.800 Punkte als "triple bottom"?
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) verliert auf Wochensicht 1,4%, berichten die Analysten der Erste Bank.

Auch diesmal sei die Volatilität mit knapp 10,7% wieder enorm gewesen (zuvor: +6%, -5%, -6%, -7,7%, +6,4%). Aufgrund der starken Performance ab Wochenmitte (2 "shaven bottoms") stimme die Analysten das Chartbild nun wieder deutlich optimistischer.

Die wichtige Marke von 1.800 (76,4%-Fibonacci-Retracement) sei nun bereits dreimal auf intraday-Basis angetestet und erfolgreich verteidigt worden. Insofern stünden die Chancen gut, dass sich hier ein solider Boden ausbilde. Auch die meisten technischen Indikatoren und Oszillatoren würden (verhaltenen) Optimismus aufkommen lassen. So habe der MACD seine positive Divergenz bestätigt und stehe weiterhin auf "kaufen". Auch das Momentum sei klar positiv zu interpretieren. Der RSI notiere bei 48 und deute ebenfalls eine leicht positive Divergenz an. Auch was das Sentiment betreffe, wäre es gut möglich, dass der Markt in den nächsten Wochen eine "wall of worry" erklimme. Die Stimmung sei - global und insb. am Wiener Aktienmarkt - extrem bearish und somit ein verlässlicher Kontraindikator.

Insofern rechne man in der nächsten Woche mit steigenden Notierungen. Nach unten hin sollte die 1.800er Marke guten Support geben. Die nächsten Widerstände lägen nun natürlich bei der (psychologisch) wichtigen Marke von 2.000 Punkten. Zudem liege hier die 30-Tages-Linie (exakt: 2.031). Anschließend wäre wieder Luft bis 2.200 sowie nachfolgend 2.260 bis 2.280 Punkte. (07.10.2011/ac/a/m)


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