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Analysen - Ausland
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27.08.2002
Holcim kaufen
Deutsche Bank
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Die Analysten der Deutschen Bank bleiben vor Bekanntgabe der Ergebnisse des 1. Halbjahres am 29. August bei ihrer Empfehlung, Aktien der Schweizer Baumaterialgruppe Holcim (WKN 869897) zu kaufen.
Die Analysten erwarteten zwar keine super Ergebnisse, es werde aber das letzte Quartal sein, bevor sich das Modernisierungsprogramm in den USA positiv auf die Profitabilität auswirken werde. Wegen des schlechten Wetters seien die Bauaktivitäten auf den meisten Märkten von Holcim im 2. Quartal schwächer ausgefallen als im 1. Quartal. Auf Grund dieses schwierigen Klimas rechnen die Analysten für das 1. Halbjahr mit einem Umsatzrückgang um 3%, während dieser in den ersten 3 Monaten nur 0,6% betragen habe.
Was Lateinamerika betreffe, so werde Holcim den Markt wieder zuversichtlicher stimmen, da Preiserhöhungen weiter gegeben werden konnten und die Kosten im Griff seien. Dies könnte sich auf den Kurs der Aktie positiv auswirken, da die wirtschaftliche Situation in Brasilien und in Venezuela einer der Gründe für das schwache Abschneiden der Aktie in letzter Zeit gewesen sein dürfte.
Seit Ende Mai habe sich die Aktie von Lafarge um 7% besser entwickelt als jene von Holcim. Dafür bestünden nach Meinung der Analysten keine fundamentalen Gründe. Beide Investments seien ungefähr gleich, mit einer erwarteten Zunahme der Kapitalrentabilität um 20% in den kommenden 5 Jahren. Die elastischen Baumärkte begrenzten dabei das Verlustrisiko und ein starker Cash Flow führe zu einem raschen Abbau der Nettoverschuldung.
Die Bewertung der Aktie sei mit einem KGV 2003 von 9 gegenüber 15,5 vor zwei Jahren immer noch attraktiv, weshalb die Analysten der Deutschen Bank an ihrer Kaufempfehlung für Aktien von Holcim festhalten.
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