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Analysen - Ausland
27.09.2011
Nike bleibt im Sprint-Modus
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie von Nike (ISIN US6541061031/ WKN 866993) abzuwarten, bis sich eine passende Einstiegsgelegenheit bietet.

Der US-Sportartikel-Produzent habe im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2011/2012, das im Juni begonnenen habe, eine starke Entwicklung genommen. Der Umsatz sei um 18% gestiegen und habe mit 6,08 Mrd. USD ein neues Rekordhoch erreicht. Der Nettogewinn habe um 15% auf 645 Mio. USD gesteigert werden können. In beiden Fällen habe Nike die Konsensprognosen klar toppen können. Das Unternehmen habe indes von Währungseffekten profitiert. Rechne man diese heraus, betrage das Umsatzwachstum 11%.

Besonders bei den Verbrauchern in den asiatischen Schwellenländern stünden die Produkte aus dem Hause Nike hoch im Kurs. Das größte Wachstum generiere der Hersteller mittlerweile in dieser Region. Die Nachfrage gehe quer durch das komplette Warenangebot. Das Unternehmen sei demnach nicht von einzelnen Verkaufsschlagern abhängig.

Mit den insgesamt guten Ergebnissen habe Nike einzelne Schwachstellen weitestgehend kaschieren können. Nike habe in den letzten Monaten signifikant mehr Geld in die Produktion gesteckt und zugleich den Absatz mit Preisnachlässen angekurbelt. Diese Faktoren würden die Margenentwicklung belasten. Die Bruttomarge habe im ersten Quartal 44,3% betragen und somit um 2,7% unter dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen.

Die Unternehmensleitung habe sich vorgenommen, die höheren Kosten in Form von Preissteigerungen an die Konsumenten weiterzureichen. Ein gutes Stück des Weges sei man diesbezüglich gegangen. Man sei jedoch nicht bei allen Produktlinien erfolgreich gewesen. Allerdings sei das Management im Vorfeld von einem deutlicheren Margenverlust ausgegangen.

Bis zum Januar 2012 habe Nike bezüglich der mit dem Firmen-Logo vertriebenen Artikel einen Auftragsbestand mit einem Gesamtvolumen von 8,5 Mrd. USD abzuarbeiten. Zum entsprechenden Zeitpunkt des Vorjahres habe dieses Volumen noch 16% tiefer gelegen. Das Volumen der Bestellungen aus dem Reich der Mitte sei sogar um 27% gestiegen. In Bezug auf die Bruttomarge habe die Unternehmensleitung abermals einen Verlust angekündigt, der sich jedoch mit 2% im Rahmen des Erträglichen befinde.

Nike zählt zu den Favoriten der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst", sie warten allerdings noch ab, bis sich eine passende Einstiegsgelegenheit bietet. (Ausgabe 148 vom 26.09.2011) (27.09.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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