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Analysen - DAX 100
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22.09.2011
STADA Tochterfirma sorgt erneut für Probleme
Independent Research
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Christoph Schöndube, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie von STADA (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) weiterhin mit "halten" ein.
STADA müsse im dritten Quartal 2011 Wertminderungen und Abschreibungen auf noch ausstehende Forderungen der Tochtergesellschaft Hemofarm gegenüber serbischen Pharma-Großhandlungen in Höhe von rund 97 Mio. Euro vor Steuern vornehmen. Dies habe das Unternehmen am 21.09.2011 bekannt gegeben. Der Konzern habe bereits im letzten Jahr wegen Liquiditätsproblemen serbischer Großhändler einen negativen Sondereffekt in Höhe von 29,5 Mio. Euro vor Steuern ausweisen müssen. Die Guidance für 2011 und 2012 sei bekräftigt worden.
Ihre EpS-Prognose für 2011 und 2012 hätten die Analysten aufgrund der erwarteten Sonderbelastung und des ihrer Meinung nach eingetrübten Geschäftsausblicks in Serbien von 2,23 auf 0,66 Euro bzw. von 2,40 auf 2,30 Euro verringert. Im Kurs der Aktie sei ihrer Ansicht nach ein Großteil der negativen Meldungen bereits eingepreist. Mit Forderungsausfällen in anderen Märkten sei zudem nicht zu rechnen.
Die Analysten von Independent Research votieren daher bei einem von 26,00 auf 20,00 Euro gesenkten Kursziel nach wie vor mit "halten" für die Aktie von STADA. (Analyse vom 22.09.2011) (22.09.2011/ac/a/d)
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