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News - DAX 100
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21.09.2011
STADA erwartet Einmalbelastungen von 97 Mio. Euro
aktiencheck.de
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Bad Vilbel (aktiencheck.de AG) - Ein gestiegenes Ausfallrisiko von offenen Forderungen gegenüber serbischen Pharma-Großhandlungen führt bei der STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) zu ertragsbelastenden einmaligen Sondereffekten von rund 97 Mio. Euro vor Steuern.
Wie der Pharmakonzern am Mittwoch erklärte, ist der Vorstand zu der Einschätzung gekommen, dass offene Forderungen der serbischen Tochtergesellschaft Hemofarm A.D. gegenüber verschiedenen serbischen Pharma-Großhandlungen voraussichtlich im signifikanten Umfang nicht werthaltig sind. Der Vorstand hat sich daher entschlossen, entsprechende Wertminderungen und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von ca. 97 Mio. Euro vor Steuern vorzunehmen, die im laufenden dritten Quartal als belastende einmalige Sondereffekte im Konzern ausgewiesen werden. Die daraus resultierende Ertragsbelastung nach Steuern liegt voraussichtlich bei rund 85 Mio. Euro. Die Liquiditätssituation von STADA wird dadurch nicht wesentlich belastet, da die Wertminderungen und Abschreibungen weit überwiegend zahlungsunwirksam sein werden, hieß es weiter.
Die Aktie von STADA notiert aktuell mit einem Minus von 15,48 Prozent bei 19,65 Euro. (21.09.2011/ac/n/d)
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