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Analysen - Ausland
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19.09.2011
Kaba starkes Abschneiden dank Verkauf der Türensparte
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Vontobel Research, Serge Rotzer, stuft die Kaba-Aktie (ISIN CH0011795959/ WKN 898080) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" nach wie vor mit "hold" ein.
Kaba habe im 2H/2011 ein starkes organisches Wachstum (7,8%, VontE: 4,2%) verzeichnet, das sich dem leicht über den Erwartungen liegenden Umsatz verdanke. Das Gesamtjahr-EBIT sei jedoch CHF 4,2 Mio. unter den Prognosen (Marge: 12,7%, VontE: 13,4%) geblieben. Trotz Sonderausgaben von CHF 30,8 Mio. habe der Reingewinn die Erwartungen deutlich übertroffen, dies v.a. dank des höheren Verkaufserlöses für die Türensparte (DA).
Einerseits seien die Analysten beeindruckt durch das starke organische Wachstum im 2H/2011 in allen verbleibenden Sparten (A+D: +4,6%, IL: 11,6%, KS: 4,4%) gewesen; andererseits habe deren Betriebsgewinn durchs Band weg die Erwartungen enttäuscht. Durch den Verkauf von DA hätten sich Sonderausgaben von CHF 30,4 Mio. ergeben, wovon CHF 24,7 Mio. auf Provisionen und Garantien entfallen seien. Positiv habe die höhere Dividende von CHF 14 (VontE: CHF 9) zu Buche geschlagen, die Ausschüttung von 30 bis 35% sei jedoch unverändert geblieben. Kaba habe nur eine geringe Schuldenlast zu tragen (CHF 32,8 Mio., VontE: CHF 30 Mio.) und könne eine starke Bilanz vorweisen (Eigenkapitalquote: 52,8%).
Der Ausblick bleibe vorsichtig formuliert und werde im Detail am Anlegertag (10. November) vorgestellt. Insgesamt falle das Fazit gemischt aus: Während die Analysten ihre Prognosen beim Umsatz anheben könnten, sei 2012 mit einer verringerten Rentabilität und nur wenig Bewegung beim Reingewinn zu rechnen. Man nehme folglich eine abwartende Haltung ein.
Das "hold"-Rating und Kursziel von CHF 340 werden von den Analysten von Vontobel Research für die Kaba-Aktie bestätigt. (Analyse vom 19.09.2011) (19.09.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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