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Analysen - Marktberichte
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16.09.2011
ATX gab erneut nach
Erste Bank
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) gab in dieser Woche erneut nach und markierte neue Tiefststände, so die Analysten der Erste Bank.
Am Dienstag sei der österreichische Leitindex intraday auf 1.931 Punkte gefallen und damit deutlich unter die 2.000 Punkte-Marke, die nicht nur psychologisch wichtig sei, sondern gleichzeitig auch das 38,2%-Fibonacci Retracement (gerechnet vom letzten Low bis zum Höchststand im Februar dieses Jahres) bilde. Im weiteren Wochenverlauf, speziell am Donnerstag, habe sich der ATX wieder (parallel zu den internationalen Werten) erholt und die 2.000 Punkte-Marke wieder zurückerobern können.
Die technischen Indikatoren würden weiterhin ein negatives Bild vermitteln. MACD, Momentum, etc. würden sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig Verkaufssignale geben. Durch die Erholung der letzten Tage könnte zumindest der (kurzfristige) MACD ein schwaches Kaufsignal ausbilden, das aber nur als technische Gegenbewegung interpretiert werden könne.
Das neue Low zeige, dass die Bodenbildung noch nicht abgeschlossen sei. Es bleibe zudem sehr volatil. Der Abwärtstrend bleibe bestehen, alle wesentlichen gleitenden Durchschnitte würden weiterhin nach unten zeigen. DMI und OBV würden zeigen, dass sich der negative Trend in den letzten Wochen weiterhin verstärkt habe.
Lichtblicke würden rar bleiben. Bei Betrachtung der Candlesticks auf wöchentlicher Basis habe sich ein Hammer gebildet, der als Umkehrsignal interpretiert werden könne. Bedeutend sei der Kampf um die 2.000 Punkte-Marke. Könne sich der ATX über dieser Linie behaupten, könnte es technisch gesehen wieder Richtung 2.200 Punkte gehen. Wahrscheinlicher sei jedoch die Fortsetzung des Abwärtstrends. Das 23,6%-Fibonacci Retracement bei 1.770 Punkten sei aktuell die größte Unterstützung. (16.09.2011/ac/a/m)
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