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Analysen - Ausland
15.09.2011
Schindler kann Margen aus eigener Kraft steigern
UniCredit Research

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München (aktiencheck.de AG) - James Stettler und Alasdair Leslie, Analysten von UniCredit Research, bewerten den Anteilschein von Schindler (ISIN CH0024638212/ WKN A0JJWH) in einer Ersteinschätzung mit "buy".

Schindler generiere rund 50% des Umsatzes und 75% des Gewinnes mit Dienstleistungen. Die EBIT-Marge des Unternehmens liege mit 12% (2010) unter derjenigen der Peer Group. Schindler habe sich auf die Ausweitung der installierten Basis konzentriert, was die unterdurchschnittlichen Margen und den Bewertungsabschlag gegenüber den stärksten Konkurrenten erkläre. Das Unternehmen wolle die EBIT-Marge bis 2013 durch operative Maßnahmen um 200 Basispunkte auf 14% steigern.

Das Geschäft von Schindler benötige wenig Kapital, und nur 7% der Angestellten seien in der Herstellung beschäftigt. Abgesehen von Assa Abloy (ISIN US0453871073/ WKN A0YGQM) sei Schindler das einzige Unternehmen im Sektor, das die Marge aus eigener Kraft heben könne. Die Schindler-Aktie werde auf Basis der EPS-Prognosen für 2011 und 2012 von 5,50 CHF und 5,60 CHF bei einem KGV von 17,0 bzw. 16,8 gehandelt. Das Kursziel des Wertpapiers sehe man bei 110,00 CHF.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von UniCredit Research für das Wertpapier von Schindler "buy". (Analyse vom 14.09.11) (15.09.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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