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Analysen - Ausland
15.09.2011
Transocean Untersuchungsbericht sieht gemeinsame Verantwortung mit BP und Halliburton am Deepwater Horizon-Unglück
Vontobel Research

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Transocean-Aktie (ISIN CH0048265513/ WKN A0REAY) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.

Heute sei ein abschließender Untersuchungsbericht der US-Behörden (Küstenwache und Bureau of Ocean Energy Management, Regulation and Enforcement, BOEMRE) zum Unglück auf der Bohrplattform Deepwater Horizon im April 2010 veröffentlicht worden.

Der Bericht gebe BP (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) die Hauptschuld, sehe aber auch bei anderen Beteiligten wie Transocean oder Halliburton (ISIN US4062161017/ WKN 853986) schlechtes Management und falsches Vorgehen. In dem Bericht heiße es: "…die Untersuchung enthüllte zahlreiche Systemmängel sowie Handlungen und Unterlassungen von Transocean und seiner Crew, die die Möglichkeit zur Verhinderung oder Begrenzung des Ausmaßes der Katastrophe negativ beeinflussten."

Dieser Bericht könnte BP helfen, eine Einigung mit den drei größten Beteiligten zu schließen. BP habe bereits eine Klage in Höhe von USD 40 Mrd. gegen Transocean eingereicht. Dieses Unternehmen wiederum gebe an, BP sei für alle Schäden verantwortlich, die durch den Betrieb der Bohrplattform verursacht worden seien. Aufgrund der hohen Prozessrisiken würden die Analysten zur Zurückhaltung raten.

Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Transocean-Aktie mit dem Rating "hold". Das Kursziel sehe man bei CHF 55. (Analyse vom 15.09.2011) (15.09.2011/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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