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Analysen - Marktberichte
13.09.2011
S&P 500 Blatt droht sich endgültig zu wenden
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Dem S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ist es zuletzt nicht gelungen, die zyklischen Hochs bei 1.208/31 Punkten zu verteidigen - der Abschluss einer Bodenbildung, die das Ende der jüngsten Talfahrt besiegelt hätte, ist damit gescheitert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Vielmehr müsse die temporäre Verschnaufpause als Pullback an den ehemaligen Aufwärtstrend seit Juli 2009 (akt. bei 1.224 Punkten) gewertet werden. Zu allem Übel drohe nun noch eine weitere negative Weichenstellung: Könne der kurzfristige Aufwärtstrend seit Anfang August (akt. bei 1.148 Punkten) nicht länger verteidigt werden, wäre eine Flaggenformation "bearish" aufgelöst, und der Funke für einen neuerlichen Abwärtsimpuls gezündet.

In diesem Fall rücke zunächst der Unterstützungsgürtel aus dem Junihoch 2010 und dem bisherigen Jahrestief bei 1.131/02 Punkten sowie der 38,2%-Korrektur des gesamten Hausseimpulses (1.102 Punkte) in den Fokus. Unterhalb dieser Bastion sei anschließend auch ein Wiedersehen mit dem Haltebereich aus mehreren Tiefs der Jahre 2009 und 2010 bei rund 1.040 Punkten nicht mehr nur Zukunftsmusik.

Um die Ausgangslage des S&P 500 wieder aufzuhellen, bedarf es dagegen zumindest einer erfolgreichen Rückeroberung der oben genannten Widerstandszone bei gut 1.200 Punkten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (13.09.2011/ac/a/m)


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