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Analysen - Marktberichte
02.09.2011
ATX Erholung währte nur kurz
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Wie vermutet fand die Erholung des ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) in dieser Woche ihre Fortsetzung, der österreichische Leitindex konnte um 6% zulegen, so die Analysten der Erste Bank.

Dabei habe das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 2.237 Punkten durchbrochen werden können. So wie es aussehe, kristallisiere sich diese Marke als bedeutender Widerstand heraus, den es nun einmal nachhaltig zu überwinden gelte. Ob dies gelinge, bleibe allerdings fraglich. Die kurzfristigen Indikatoren stünden zwar zumeist noch auf "kaufen", die meisten jedoch würden deutlich an Schwung verlieren. So z. B. der MACD, der sich noch immer in der Aufwärtsbewegung befinde, dessen Kurve jedoch schon wieder abflache. Das Momentum nehme nun wieder ab, sei aber zumindest noch positiv. Gleiches gelte für den RSI, der sich aktuell in der neutralen Zone befinde.

Der schnelle Stochastics-Indikator hat jedoch ein Verkaufsignal generiert und sagt uns einige schwächere Tage voraus, so die Analysten der Erste Bank. Der ATX könnte somit wieder unter die 2.237er Punkte-Marke fallen. Unterstützung biete der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Tage, der aktuell bei 2.175 Punkten stehe. Mittelfristig (wöchentliche Betrachtung der Candlesticks) sehe es nach der Erholung der letzten Tage ein wenig besser aus. Hier verlangsame sich die Abwärtsbewegung des MACDs und das Momentum steige wieder. Der RSI habe hier den überverkauften Bereich verlassen uns somit ein (wenn auch schwaches) Kaufsignal generiert. Es spreche vieles dafür, dass der ATX auf dem aktuellen Niveau im Bereich von 2.000 bis 2.300 Punkten noch einige Zeit hin und her pendeln werde.

Für die nächste Woche seien die Analysten aufgrund der kurzfristigen Indikatoren wieder ein wenig pessimistischer. Kurzfristig seien sie leicht positiv gestimmt, sie würden davon ausgehen, dass die Erholung in der nächsten Woche ihre Fortsetzung finde. Mittel- bis langfristig sollte man (technisch gesehen) Vorsicht walten lassen. (02.09.2011/ac/a/m)


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