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Analysen - Ausland
25.08.2011
Ahold leidet unter Margendruck
ING

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Amsterdam (aktiencheck.de AG) - John David Roeg, Analyst der ING, bewertet den Anteilschein von Ahold (ISIN NL0006033250/ WKN A0MZBE) mit "hold".

Mit den Quartalszahlen habe Ahold leicht unter den Markterwartungen gelegen. Dies sei auf eine Zunahme des Margendrucks in den USA zurückzuführen. Wechselkursbereinigt habe der Umsatz der Gruppe um 4,7% zugelegt, auf gemeldeter Basis aufgrund der Schwäche des US-Dollars jedoch um 3,5% auf 6,9 Mrd. EUR abgenommen. Der Nettogewinn sei um 3 Mio. EUR auf 199 Mio. EUR gesunken. In den USA habe die EBIT-Marge bei 4,2% und damit 80 Basispunkte unter dem Vorjahreswert gelegen. Der Rückgang sei auf den Ostereffekt, die Zunahme margenschwacher Treibstoffumsätze sowie Promotionmaßnahmen zurückzuführen.

Ahold gebe keine Umsatz- oder Gewinnprognose heraus und halte sich an den üblichen Kommentar, dass man die Balance zwischen Umsatz- und Margenentwicklung wahren wolle. Ahold habe allerdings mit der Ankündigung positiv überrascht, das Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Mrd. EUR nicht innerhalb von 18, sondern von zwölf Monaten durchführen zu wollen. Bei der ING sehe man das Kursziel der Ahold-Aktie bei 10,40 EUR.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten der ING für das Wertpapier von Ahold "hold". (Analyse vom 25.08.11) (25.08.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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