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Analysen - Ausland
22.08.2011
ENI Förderung wegen Libyen-Konflikt unter Druck
Independent Research

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Sven Diermeier, Analyst bei Independent Research, hat sein "halten"-Votum für die Aktie der ENI S.p.A. (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) bestätigt.

Die Lage in Libyen bleibe unübersichtlich, auch wenn sich ein Ende des Gaddafi-Regimes abzeichnen würde. Dabei sei unklar, ob die geschlossenen Verträge zur Öl- und Gasförderung noch Bestand hätten. Ebenso unklar sei der Zeitpunkt, wann die Anlagen wieder in Betrieb genommen würden.

Der ENI-Konzern habe aufgrund des Libyen-Konflikts bei der Öl- und Gasförderung im ersten Halbjahr einen Rückgang um 12% hinnehmen müssen. Zudem habe der Ölpreis infolge der konjunkturellen Unsicherheiten nachgegeben.

Die Analysten hätten daher ihre Schätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr zurückgenommen. Das bereinigte EPS 2011e liege nach ihrer neuen Prognose nun bei 1,85 EUR nach 2,09 EUR. Beim bereinigten EPS 2012e gehe man nach 2,36 EUR nun von 2,20 EUR aus.

Aufgrund des hohen Aktienanteils des italienischen Staates und der weiter bestehenden Unsicherheiten in Libyen würden die Analysten für den Titel kein signifikantes Aufwärtspotenzial sehen.

Die Analysten von Independent Research haben das Kursziel der ENI-Aktie von 16,50 EUR auf 14 EUR reduziert und bleiben bei ihrer Einschätzung "halten". (Analyse vom 22.08.2011) (22.08.2011/ac/a/a)


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