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News - Ausland
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17.08.2011
Telekom Austria muss Verlust ausweisen
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Telekom Austria AG (ISIN AT0000720008/ WKN 588811) musste im ersten Halbjahr angesichts des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres mit 2,23 Mrd. Euro um 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 2,29 Mrd. Euro. Dabei hatte der Konzern unter anderem unter negativen Wechselkurseffekten zu leiden. Das bereinigte EBITDA ging im ersten Halbjahr um 7,8 Prozent auf 777,6 Mio. Euro zurück, nach 843,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Aufgrund dieses Restrukturierungaufwandes und der Auswirkung der Abwertung in Weißrussland wird das Halbjahresergebnis 2011 nach Steuern mit -59,2 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Gewinn in Höhe von 159,9 Mio. Euro erzielt hatte.
Vor dem Hintergrund des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in den Märkten der Telekom Austria Group, des anhaltenden Wettbewerbsdrucks und der Abwertung in Weißrussland hat der Vorstand den Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 angepasst. Für das Gesamtjahr 2011 werden ein Konzernumsatz in Höhe von rund 4,5 Mrd. Euro, ein bereinigtes EBITDA von bis zu 1,55 Mrd. Euro und ein operativer Free Cashflow von bis zu 800 Mio. Euro erwartet. Zuletzt hatte der führende Telekom-Konzern in Österreich für das laufende Fiskaljahr einen Umsatz in Höhe von 4,60 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von bis zu 1,60 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Wie es weiter heißt, hält das Management an der Mindestdividende in Höhe von 76 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2011 weiterhin fest.
Die Aktie der Telekom Austria verliert aktuell 1,83 Prozent bei 7,30 Euro. (17.08.2011/ac/n/a)
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