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15.08.2011
Presse: Henkel plant keinen radikalen Konzernumbau
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Konsumgüterkonzern Henkel AG & Co. KGaA (ISIN DE0006048432/ WKN 604843) plant offenbar keinen radikalen Konzernumbau.
"Wir konzentrieren uns derzeit darauf, unsere konkreten Ziele für 2012 zu erreichen. Ich plane derzeit keinen großen Konzernumbau", sagte er dem "Handelsblatt (Montagsgabe). Auch die Ziele, die Henkel derzeit für die Zeit nach 2012 erarbeite, bedeuteten eher eine evolutionäre Änderung als eine Revolution, schreibt die Wirtschaftszeitung.
Erstmals nannte Rorsted Details über sein neues Zielfindungs-Projekt "Galileo". "Wir wollen noch profitabler werden und müssen uns weiter verbessern", sagte Rorsted. Die Strategie wolle er aus drei "Mega-Trends" ableiten: "Einmal ist da die enorme Unsicherheit in Wirtschaft und Politik, die immer weiter zunimmt", sagt er. Zweiter Trend sei die Beschleunigung durch die neuen Online-Medien. Dazu komme die neue Stärke Chinas.
Henkel wolle künftig nur auf Märkten agieren, in denen der Konzern eine Position der Stärke erarbeiten könne. "Bei Waschmitteln und Kosmetik müssen wir auch gar nicht weltweit vertreten sein. Anders ist das in der Klebstoffsparte, wo unsere Kunden wie Apple global agieren und uns weltweit fordern", sagte Rorsted der Wirtschaftszeitung.
Zukäufe schloss Rorsted nicht aus. "Wir wollen unsere Geschäfte noch globaler gestalten und weiter stärken. Wie Sie wissen, haben wir immer mal wieder zugekauft", so der Manager.
Die Aktie von Henkel notiert aktuell mit einem Plus von 1,23 Prozent bei 44,57 Euro. (15.08.2011/ac/n/d)
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