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Analysen - Ausland
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12.08.2011
Zurich Financial Services solide Ergebnisse für 2Q/2011 stellen verlorenes Marktvertrauen wieder her
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Stefan Schürmann, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Zurich Financial Services (ZFS) (ISIN CH0011075394/ WKN 579919) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" nach wie vor mit "buy" ein.
ZFS habe für das zweite Quartal 2011 solide Ergebnisse gemeldet, die in erster Linie dem Nicht-Lebensversicherungssegment zu verdanken seien. Der Konzern habe erneut seine Fähigkeit zur Cashflow-Generierung und somit zur Dividendenauszahlung bewiesen. Wie im gesamten Schweizer Aktienuniversum würden die Analysten nun Devisenkassakurse einführen, was zu Anpassungen von Erträgen und Bewertungen führe.
Nach Ansicht der Analysten werde es ZFS gelingen, im GJ 2011 eine Dividende von CHF 17 je Aktie auszuzahlen, solange bedeutende Ereignisse wie ein großer Staatsbankrott oder ein weiterer deutlicher Rückgang der Wechselkurse ggü. dem CHF ausbleiben würden. Bezüglich des Gewinns gehe man davon aus, dass der EPS in USD im GJ 2011 von USD 25,10 auf USD 25,50 und im GJ 2012 von USD 29,10 auf USD 29,30 steigen dürfte. Anhand der Kassakurse (USD/CHF 0,75 für GJ 2011/12/13) umgerechnet entspreche dies in CHF einem EPS-Rückgang für das GJ 2011E um 9% auf CHF 21,60 und für das GJ 2012E um 18% auf CHF 22.
ZFS sei nach Erachten der Analysten nach wie vor attraktiv, denn es sei im Nicht-Lebensversicherungsgeschäft global präsent, das Risikomanagement sei stark entwickelt, es verfüge über ein Kapitallebensversicherungsmodell und das einzigartige Farmers-Geschäft. Der Titel werde mit einem P/E für das GJ 2012E von 5,5 und einem voraussichtlichen Buchwert von 1,0 gehandelt.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen für die Aktie von Zurich Financial Services ihr "buy"-Rating aufgrund des von CHF 250 auf CHF 215 gesenkten Kursziels. (Analyse vom 12.08.2011) (12.08.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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