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05.08.2011
Royal Bank of Scotland erzielt deutlichen Verlust, verfehlt Erwartungen
aktiencheck.de
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Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die britische Großbank Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) meldete am Freitag, dass sie im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen musste, was auf Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und andere Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen der Analysten wurden damit verfehlt.
Demnach belief sich der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust auf 1,43 Mrd. Britische Pfund (GBP), gegenüber einem Gewinn von 9 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Dabei wurde das jüngste Ergebnis u.a. durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 733 Mio. GBP belastet. Zudem hat man eine Rückstellung in Höhe von 850 Mio. GBP gebildet, um Schadenersatzansprüche von Kunden abzudecken, die die Bank mit Kreditausfallversicherungen falsch beraten hatte. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von lediglich 571 Mio. GBP ausgegangen. Beim Ergebnis vor Steuern erzielte das Institut einen Verlust von 794 Mio. GBP, im Vergleich zu einem Gewinn vor Steuern von 1,17 Mrd. GBP im ersten Halbjahr 2010. Die Nettozinseinnahmen verringerten sich auf 6,53 Mrd. GBP, im Vergleich zu 7,22 Mrd. GBP in der Vorjahresperiode. Die gesamten Abschreibungen gingen im ersten Halbjahr von 5,16 Mrd. GBP auf 4,21 Mrd. GBP zurück, hieß es.
Die Aktie der Royal Bank of Scotland notiert in London aktuell mit einem Minus von 8,52 Prozent bei 27,70 Pence. (05.08.2011/ac/n/a)
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