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Analysen - Ausland
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19.08.2002
Samsung Electronics unterbewertet
Doersam-Brief
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www.optionsscheinecheck.de
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Wie der Analyst Engelbert Hoermannsdorfer vom Börsenbrief "BetaFaktor.info" im "Doersam-Brief" berichtet, hat die Aktie von Samsung Electronics (WKN 881823) bisher alle Branchen- und Länderindizes outperformed.
Die Gesellschaft erwirtschafte ihre Umsätze mit Speicherchips, TFT-Bildschirmen, Handys, Monitoren, CD-Rom-Laufwerken, diversen Haushalts- und Consumer-Elektronikgeräten sowie Festplattenlaufwerken. Aufgrund dieser breiten Aufstellung sichere sich das Unternehmen eine gewisse Branchen- und Konjunkturunabhängigkeit.
Als die Preise für Speicherchips in der Spitze um mehr als 90% eingebrochen seien, sei Samsungs Gewinn lediglich um etwa 23% gesunken. Der Aktienkurs habe auf die Preisentwicklung bei den Speicherchips allerdings verhältnismäßig stark reagiert. Hier zeichne sich nun eine Entspannung ab.
Nach Ansicht des Experten sei es interessant, Samsung mit Intel zu vergleichen, da dieser Titel als die Wachstumsaktie bei Halbleiterwerten schlechthin betrachtet werde. Der Umsatz je Mitarbeiter sei beim prognostizierten 2002er Umsatz bei Intel mit 321.000 US-Dollar merklich geringer als bei Samsung mit 560.000 US-Dollar. Diese deutlich höhere Produktivität werde jedoch am Aktienmarkt überhaupt nicht gewürdigt. Bei Intel belaufe sich das 2002er KGV auf 34, während es bei Samsung lediglich 9 betrage.
Wie der Analysten Engelbert Hoermannsdorfer vom Börsenbrief "BetaFaktor.info" im "Doersam-Brief" berichtet, hält er die Samsung Electronics-Aktie fundamentalanalytisch im Vergleich zu anderen Wettbewerbern für absolut unterbewertet. Bei einer weiteren Erholung der DRAM-Preise dürfte Samsung in einem High-Tech-Depot eigentlich nicht fehlen.
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