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Analysen - Nebenwerte
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27.07.2011
DEUTZ Wachstumstreiber weiter stabil
Bankhaus Lampe
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www.optionsscheinecheck.de
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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Christian Ludwig, stuft die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) unverändert mit "kaufen" ein.
Die DEUTZ AG werde am Donnerstag, den 4. August, Q2-Zahlen berichten. Man erwarte ein Absatzwachstum von 38% yoy auf 58k Motoren. Umsatzseitig dürfte das Wachstum auf Grund negativer Mixeffekte etwas geringer ausgefallen sein (31%). Saisonalbedingt sollte das zweite Quartal deutlich stärker als Q1 sein, so dass man qoq ein Wachstum von 16,7% erwarte.
Aufgrund von Skaleneffekten sollte das EBIT-Wachstum deutlich stärker als beim Umsatz ausfallen. Für das Gesamtjahr erwarte man einen operating leverage von rund 14% (+50 Mio. EUR adj. EBIT bei +350 Mio. EUR Umsatz), im Q2 dürfte das noch stärker ausfallen.
Die Nachfrage nach DEUTZ-Motoren sei stark getrieben von industriellen Anwendungen (Landwirtschaft, Baumaschinen, stationäre Anwendungen, Logistik). Der Markt für Baumaschinen sei um rund 25% im Q2 gewachsen, der für landwirtschaftliche Fahrzeuge um 13%. Dabei seien die Wachstumserwartungen für alle Märkte bis auf China stabil oder nach oben korrigiert worden. In China habe das Wachstum aufgrund von staatlichen Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung deutlich nachgelassen, so dass bspw. Volvo (ISIN SE0000115446/ WKN 855689) nur noch von 10 bis 15% statt 20 bis 30% Zuwachs ausgehe. Dies habe aber nur indirekt einen Effekt für DEUTZ, da das Ergebnis der beiden chinesischen JVs at equity konsolidiert werde.
Die Analysten hätten nach einem Gespräch mit dem Unternehmen ihre Steuerquote von 18% auf 14 bis 15% angepasst, da die Effekte aus den Verlustvorträgen noch positiver als bisher angenommen ausfallen dürften. Da die Steuern jedoch non-cash seien, habe dies keinen Einfluss auf die Bewertung.
Die Kaufempfehlung der Analysten vom Bankhaus Lampe für die DEUTZ-Aktie mit einem Kursziel von 9 EUR hat Bestand. (Analyse vom 27.07.2011) (27.07.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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