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Analysen - Marktberichte
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25.07.2011
NASDAQ 100 neues Jahreshoch
DAX-Ausblick
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www.optionsscheinecheck.de
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Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Eine spannende Woche wartet auf uns! In Deutschland wird fast der halbe DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) seine Quartalsergebnisse preisgeben und in den USA wird es zu wichtigen konjunkturpolitischen Veröffentlichungen und Entscheidungen kommen, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Christoph Scherbaum.
Nehme man nur einmal den Freitag. Da erfahre man die neuesten BIP-Zahlen für das zweite Quartal der größten Volkswirtschaft. Es würden wohl keine überragend guten Daten sein. Und wenn man dann noch bedenke, dass in den USA die Schuldenfrage immer noch nicht seitens des Kongresses geklärt sei, könnte einem etwas mulmig werden.
Trader hingegen würden diese Woche wohl genauso cool angehen wie die vorherigen. Weil Trader immer Chancen sehen würden, in jeder Marktlage gewinnbringende Trades machen zu können. Schaue man sich nur einmal den NASDAQ 100 (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) an. Der Technologie-Index habe vergangene Woche ein neues Jahreshoch markiert und am Ende über dem alten Hoch vom 2. Mai (2.418 Punkte) schließen können. Und das alles fern ab von allen Schuldenproblematiken. Das eröffne Tradern neue Chancen!
Aus der Höhe des seit Februar gültigen breiten Seitwärtskanals lasse sich nach dem neuen Hoch nun ein mittelfristiges Kursziel von 2.655 Punkten herleiten. Darüber wäre 2.772 das nächste Ziel. Hier habe der Technologieindex Anfang 2001 ein markantes Hoch hinterlassen. Auf der Unterseite würden die Region bei 2.378/2.402 Punkten sowie die beiden Hochs vom 19. Mai und 1. Juni (2.374 Punkte) solide Unterstützungen bieten. Die entscheidende Frage für Trader wäre dann noch, ob man den NASDAQ 100 als "Vorboten" für den deutschen TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) nehmen könne?
Die Antwort: Nein. Denn von einem neuen Jahreshoch sei der kleine DAX-Bruder so weit entfernt wie Hamburg von den Alpen. Der Index habe zuletzt herbe Abschläge und im Gegensatz zum NASDAQ 100 im Juli bisher die größten Kursverluste in diesem Jahr verkraften müssen. Derartige Kurseinbrüche seien zuletzt in der ersten Jahreshälfte 2010 zu beobachten gewesen, als die Kurse wiederholt binnen weniger als einem Monat um mehr als 9% in die Tiefe gestürzt seien. Nach wie vor liege das Barometer unter dem 2010er-Jahres-Hoch bei 870 Punkten, was das technische Bild weiter eintrübe. (25.07.2011/ac/a/m)
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